Anhängevorrichtungen


Grundsätzlich hängt die Genehmigungspflicht einer eingebauten Anhängevorrichtung von zwei Punkten ab:

 

  1. Die Anhängevorrichtung besitzt ein E-Prüfzeichen mit entsprechender EU- Betriebserlaubnis.
  2. Die Anhängevorrichtung ist schon im Genehmigungsdokument eingetragen.


Die Anhängevorrichtung besitzt ein E-Prüfzeichen mit entsprechender EU- Betriebserlaubnis

Wenn sie eine EG-genehmigte Anhängevorrichtung (erkennbar am Genehmigungszeichen am Typenschild, z.B.: e1 00-xxxx) einschliesslich der erforderlichen elektrischen Anlagenteile anbringen, die für das Fahrzeug geeignet ist, und den Nachweis der EU-Betriebserlaubnis, die öfters mit der Anbauanleitung verbunden ist, nach Richtlinie 94/20 EG mitführen, ist dies nicht anzeigepflichtig.

Jedoch müssen im Typenschein sowohl die Stützlasten als auch die Anhängelasten bereits eingetragen sein. Ist das nicht der Fall, müssen Sie sich vom Generalimporteur ihrer Fahrzeugmarke die zulässigen Anhänge- und Stützlasten bescheinigen lassen. Mit dieser Bescheinigung können die Werte von der KFZ-Prüfstelle in die Genehmigungsdatenbank eingetragen werden.

An Fahrzeugen, die nach dem 8.9.1999 genehmigt wurden, dürfen nur EG- genehmigte Anhängevorrichtungen montiert werden. Wir empfehlen Ihnen beim Kauf auf die EU-Betriebserlaubnis zu achten und danach zu verlangen.

Die Anhängevorrichtung ist schon im Genehmigungsdokument eingetragen:

Wenn die nachträglich angebrachte Anhängevorrichtung für ihr Fahrzeug bereits bei der Typengenehmigung mit genehmigt wurde und in den Typenschein eingetragen ist, ist ebenfalls keine weitere Eintragung erforderlich. Wir empfehlen Ihnen jedoch, eine Ablichtung des Genehmigungsdokumentes mitzuführen.

 

Sollte jedoch beides nicht zutreffen muss die Anhängevorrichtung in das Genehmigungsdokument eingetragen werden.


Für die Eintragung erforderliche Unterlagen:

  • Ausweis
  • Vollmacht, falls Fahrzeugbesitzer/in nicht selbst kommt
  • Genehmigungsdokument (Typenschein, Einzelgenehmigung oder Datenauszug)
  • 2 Teile vom Zulassungsschein (Teil II am Typenschein, Datenauszug…, Teil I ist immer mitzuführen)
  • Bescheinigung Generalimporteur

 

Die Eintragung einer Anhängevorrichtung ist nicht notwendig, wenn

  • diese Marke und Type bereits im Typenschein bzw. in der Einzelgenehmigung eingetragen ist oder
  • der Zulassungsbesitzer oder die Zulassungsbesitzerin über den Nachweis verfügt, dass für diese Anhängekupplung eine Genehmigung nach EG-Richtlinie 94/20 vorliegt, aus der hervorgeht, dass diese Anhängekupplung für das infrage kommende Fahrzeug für geeignet erklärt wurde.


Hinweis: Den Nachweis für die Genehmigung nach der EG-Richtlinie und die Beschreibung der Anhängevorrichtung erhalten Sie beim Kauf einer genehmigten Kupplung. Dieser Nachweis muss von dem Zulassungsbesitzer oder der Zulassungsbesitzerin immer mitgeführt werden.

Entspricht die Marke/Type der montierten Anhängevorrichtung nicht jener im Typenschein bzw. der Einzelgenehmigung und/oder liegt kein Nachweis über eine Genehmigung nach der EG-Richtlinie 94/20 vor, muss die Anhängevorrichtung durch die zuständige Behörde typengenehmigt und sollte in den Typenschein eingetragen werden.

Hinweis: An Fahrzeugen, die nach dem 8. September 1999 genehmigt wurden, dürfen nur EG-genehmigte Anhängevorrichtungen montiert werden.

Zuständige Stelle

  • Für die Typisierung, Eintragung in den Typenschein und den Vermerk in der Genehmigungsdatenbank: die technische Prüfstelle des Amtes der jeweiligen Landesregierung des Bundeslandes, in dem sich Ihr Hauptwohnsitz befindet
  • Für die Eintragung in die Zulassungsbescheinigung: eine Zulassungsstelle, die für Ihren Wohnbezirk ermächtigt ist, falls bei der technischen Prüfstelle nicht gleich auch eine neue Zulassungsbescheinigung ausgedruckt wird


Verfahrensablauf

für die Typisierung, Eintragung in den Typenschein und den Vermerk in der Genehmigungsdatenbank:

Machen Sie in jedem Fall einen Termin bei der zuständigen Prüfstelle aus und erkundigen Sie sich, ob Ihre Anhängevorrichtung typengenehmigt werden muss, welche Unterlagen Sie mitbringen müssen und welche Gebühren anfallen.

Sie können sich auch vertreten lassen. Dazu müssen Sie eine schriftliche Vollmacht ausstellen.

Hinweis: Das Fahrzeug muss bei der Überprüfung vorgeführt werden.

für die Eintragung in die Zulassungsbescheinigung:

Falls bei der technischen Prüfstelle nicht gleich auch eine neue Zulassungsbescheinigung ausgedruckt wird, wenden Sie sich mit den erforderlichen Unterlagen an eine Zulassungsstelle. Sie können sich auch vertreten lassen. Dazu müssen Sie eine schriftliche Vollmacht ausstellen.

Erforderliche Unterlagen

für die Typisierung:

  • amtlicher Lichtbildausweis des Antragstellers oder der Antragstellerin
  • Genehmigungsnachweis oder Genehmigungsdokument:
    • Typenschein oder
    • Einzelgenehmigung oder
    • Nachweis für die Zulassung oder
    • gültige Übereinstimmungsbescheinigung oder
    • Datenauszug aus der Genehmigungsdatenbank bei Fahrzeugen mit EG-Betriebserlaubnis bzw.
    • das bei der letzten Zulassung hergestellte Fahrzeug-Genehmigungsdokument
  • Bestätigung einer österreichischen Fachwerkstätte über den fachgerechten Einbau
  • Vollmacht, wenn der Zulassungsbesitzer oder die Zulassungsbesitzerin nicht selbst erscheint
  • für die Eintragung in den Typenschein:
  • amtlicher Lichtbildausweis des Antragstellers oder der Antragstellerin
  • Zulassungsbescheinigung (grundsätzlich beide Teile)
  • Genehmigungsnachweis oder Genehmigungsdokument:
    • Typenschein oder
    • Einzelgenehmigung oder
    • Nachweis für die Zulassung oder
    • gültige Übereinstimmungsbescheinigung oder
    • Datenauszug aus der Genehmigungsdatenbank bei Fahrzeugen mit EG-Betriebserlaubnis bzw.
    • das bei der letzten Zulassung hergestellte Fahrzeug-Genehmigungsdokument
  • Nachweis für die Genehmigung nach der EG-Richtlinie 94/20
  • Bestätigung einer österreichischen Werkstätte über den fachgerechten Einbau
  • gegebenenfalls Bescheid über die durchgeführte Typisierung
  • Vollmacht, wenn der Zulassungsbesitzer oder die Zulassungsbesitzerin nicht selbst erscheint
  • wenn der Einbau bei einer ausländischen Werkstätte erfolgte:zusätzlich
    • Gutachten über den fachgerechten Einbau von einem Ziviltechniker bzw. einer Ziviltechnikerin oder einer Technischen Prüfstelle

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